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Seleti
- Senegal 4.1.2006 - 8825 Kilometer ab San Felice de Circeo / Italien |
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4.1.2006 - 8900 Kilometer Buschcamp Kafountine Ohne
größeren Aufenthalt passieren wir zum zweiten mal die senegalesische
Grenze. Bevor wir die Casamance durchfahren, beschließen wir einen
Schlafplatz am Meer zu suchen und uns von diesem für die nächsten
Wochen zu verab-schieden. Trotz verschiedener, auch schöner Campingplätze,
ziehen wir ein Bushcamp vor.
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![]() Keine Pause ohne Kinder |
5.1.06 - 9165 Kilometer Bushcamp 40 km vor Kolda Wir
fahren in Richtung Kolda. Ab Diouloulou zeigt sich zur Rechten und Linken
sumpfiges Gebiet, welches sich nach Ziguiinchor weiter ausprägt.
Wir sind in der Casamance. Ein wunderschönes Stück Landschaft
im Senegal mit Palmen und Mangroven.
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| 6.1.06
- 9420 Kilometer Tambacounda - Bushcamp neben Office des Nationalparkes Die
Landschaft nach der Casamance gestaltet sich als mehr oder wenig eintönig.
Zügig geht es Richtung Tambacounda. In Tambacounda fahren wir mit
unserer Einladung von Mame Balla zum Office des Nationalparks Niokolo
Koba. |
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Entgegen
unserer Erwartung bekommen wir keine Erlaubnis für die Einreise in
den Park mit Toubab. Selbst unser Colonel Mame Balla, Direktor der Naturparks,
kann nicht helfen, da ein ihm untergeordneter Colonel sich quer stellt.
Andreas ist sauer, schließlich war er bereits mit seinem Hund in
diesem Naturpark. Was nützt uns dann die Einladung in den Park?
7.1.06 - 9680 KilometerBushcamp Nähe Ségau bei Kédougou Lange
dauert der Ärger über die Geschichte mit Toubab nicht an. Wir
fahren die Straße Richtung Mali, welche ohnehin durch den Park führt,
und stellen fest, dass wir wahrscheinlich sowieso keine Tiere gesehen
hätten.
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Ein
Brand nach dem anderen. Überall schwelende und ver-brannte Erde entlang
der ganzen Straße durch den National-park.
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links: abgebrannter Baumstamm rechts: verbrannter Termitenhügel |
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Wir
beobachten die unter Naturschutz stehenden blauen Königsfischer -
King´s Fisher, welche zu hunderten das vor dem Feuer flüchtende
Klein-getier jagt. Leider werden diese durch das Jagd-fieber so unvorsichtig,
dass sie in die Fahrzeuge auf der Straße fliegen. Wir sehen zahlreiche
tote Königsfischer am Straßenrand.
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Von
der Straße aus sehen wir immerhin drei Krokodile in einem kleinen
Flussausläufer, drei Warzenschweine, welche in der verbrannten Gegend
kaum zu erkennen sind und ein paar Affen. Erstaunlich die zum Teil riesigen
Termitenhügel, welche bizarr in der Landschaft wirken.
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Den
Naturpark durchquert, fahren wir weiter nach Ségau und biegen hinter
der Stadt in den Bush. Über sandige und steinige Pisten fahren wir
ent-lang zahlreicher Termitenhügel in Richtung eines kleinen Wasserfalls.
Die Piste endet mitten im hohen Schilfrohr. Der Rest des Weges, ca. 1,5
Stunde Fußmarsch, steht uns morgen bevor.
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Rings
um uns herum Dickicht und Schilfrohr. Laute Affenschreie um uns herum,
welche gar nicht freundlich klingen. Toubab traut sich keinen Meter vom
Auto. Gott sei Dank sind die Affen diejenigen, welche nach geraumer Zeit
das Weite suchen. Wir genießen somit einen wunderschönen Platz
für uns allein.
8.1.06 - 9740 KilometerBushcamp 20 km hinter Kédougou Nach
dem Aufstehen starten wir direkt unseren Fußmarsch zum Wasserfall.
Wir durchwandern ein kleines Tal, welches Stück für Stück
enger wird. Nach über einer Stunde entlang Felswände und durch
schönste Natur endet das Tal vor einer ca. 40 Meter hohen Wand. An
dieser rieselt der Wasserfall idyllisch herunter in ein kleines Wasserbecken.
Durchaus zum baden einladend, jedoch ist es zu frisch in diesem Tal für
zwei Frostbeulen wie uns.
Gemütlich
fahren wir weiter bis kurz hinter Kédougou. Wir suchen uns ein
Nacht-quartier. Morgen geht es nach Mali.
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links: geerntete Baumwolle rechts: eigenartige Blumen, die Blüten wachsen direkt aus dem Boden. |
www.js-travel-photo.com |